Welches System
eignet sich für
meinen Boden?
Ist mein Haus für eine nachträgliche Fußbodenheizung geeignet?
Ja! Im Prinzip lässt sich in fast jedem Haus eine Fußbodenheizung nachträglich einbauen – je nach Situation kann dies jedoch einfacher oder aufwendiger sein.
Wenn der Boden nicht gefräst werden kann: Trockensystem
Besteht der Boden allerdings aus einer Holzbalkendecke oder ist der Estrich extrem dünn, dann besteht die Möglichkeit, ein sogenanntes „Trockensystem“ auf den bestehenden Boden aufuzsetzen. Dabei verlegen wir spezielle Styropor-Platten mit einer Wärmeverteilung, in denen wir eine Fußbodenheizung verlegen. Auf diesem System können Sie dann wiederum einen Trockenestrich oder einen Bodenbelag verlegen, dadurch kommt der Boden aber etwas höher: inklusive Bodenbelag wird der Boden dadurch mindestens 4,5cm höher als vorher, bei Einsatz von Trockenestrich (benötigt u.a. unter Laminat, Vinyl, Design-Belag, Klick-Parkett) mindestens 5cm. Der Einbau eines Trockensystems ist auch in wenigen Tagen erledigt, ist aber aufgrund des höheren Materialeinsatzes etwas teurer.
Wenn der Estrich nicht ausreicht und der Boden nicht höher kommen darf: Neuverlegung
Ist der Estrich nicht stabil genug für eine Fräsung, und darf gleichzeitig die Bodenhöhe nicht angehoben werden, dann bleibt nur die Möglichkeit einer Neuverlegung. Dafür muss der bestehende Estrich herausgenommen werden, wir verlegen die Fußbodenheizung auf einer neuen Grundlage und Sie gießen darüber neuen Estrich. Insgesamt werden dafür Aufbauhöhen inkl. Estrich von 8-12cm benötigt, allerdings gerechnet ab dem Fundament/Betonplatte. Da der neue Estrich sowohl finanziell als auch zeitlich aufwändig ist, ist dies die aufwändigste Variante.
Sie wollen es genau wissen?
Laden Sie hier unseren Boden-Ratgeber herunter.
Zuhause im Norden
Standorte in Hamburg, Niedersachsen (Hannover) und Schleswig-Holstein. Wir arbeiten im dunklen Kerngebiet und nach Absprache darüber hinaus (hell hinterlegt).